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Wissen Sie…

Wissen Sie, dass die Teplicer Felsen im Vergleich zu Adršpach immer noch voll von unbenannten bizzaren Gestein sind? Falls Sie eine lebhafte Phantasie haben und einem Stein einen originellen Namen geben wollen, haben Sie hier die Chance.



Besichtigung der Burg

Vor den Burgtoren

Wenn im Jahre 1961 der damalige President in Ústí nad Labem und auf die Burg Støekov nicht anzutreten entscheiden würde, könntet ihr heute vielleicht nicht wo mit dem Auto parken. In der Vorburg, an Ort des heutigen Parkplatzes, hat ein umfangreiches Meierhaus und ein Landgut gestanden. Die historischen Gebäude waren erst in dem erwähnten Jahr nach dem großen Feuer abgerissen. Der Feuer war angeblich inszeniert, weil die strebsamen Beamten Angst hatten, dass die Unmöglichkeit des Parkens von einem Regierungsauto das Staatsoberhaupt verstimmt.

Wie lebte man unter dem Burgfrieden

Wenn ihr in den Burghof tretet, kann man nicht den hohen Basaltfels übersehen, auf die sich die Burg emporragt. In einen schwarzen Stein werden sechs Kanonenkugel eingelassen, mit den die kroatische Armee des Generals Laudon Støekov beschossen hat. Es geht die Rede, dass wenn ihr einen Ort findet, aus dem man alle Geschosse auf einmal sehen kann, erfüllt euch der sehnlichste Wunsch.

Dorthin, wo heute eine Kasse und ein Geschäft mit den Souveniren steht, hat jemals ein Burgvogt gesiedelt. In dem Ort der heutigen Stilrestaurant hat sich eine Brauerei befunden. Die Gebäude in der Vorburg stammen aus dem 16.Jahrhundert. Der Burghofeintritt ist nicht mit einer Gebühr belegt, und so könntet ihr ein Mittagessen in der angenehmen Burgrestaurant auskosten, in einem gotischen Stil eingerichtet, nach ohne Besichtigung der Burg selbst.

Steintreppe für eine Aussicht hinaufsteigen

Jedoch wer in der Vorburg von Støekov gerät, steht er meistens der Besichtigung nicht über. Durch die geheimnisvolle Ruine, die schon Mácha, Wagner oder Schiller fasziniert hat, kann man in Begleitung eines fundierten Begleiters gehen, oder nur den Text leihen und durch ihre Schlupflöcher nach Belieben wandern. Bezaubernd ist sowohl die Burg selbst, als auch die imposante Aussicht aus der Terrasse, die am Ort des vorherigen zweiten Geschoßes sogenannter Großen Siedlung steht. Allerorts dehnt sich eine gefaltete Landschaft des Böhmischen Mittelgebirges aus. Die Stadt Ústí nad Labem habt ihr von hier wie auf dem Präsentierteller. Nicht minder interessant, aber nicht so angenehm, ist die Aussicht der Masaryks Stauanlagen – ein technisches Wasserwerk. Es verunstaltet das Elbesspiegel an der Stelle, wohin ins Wasser ein tiefer Basaltfelsen, auf dem die Burg erbaut wird.

Ein Erdgeschoss der Großen Siedlung ist wohlbehalten und findet sich dort eine ständige Exposition. Aus der Terrasse überguert man in die sogenannte Erkerstube. Nach dem Jahr 1499 lass sie ein damaliger Besitzer der Burg Hanuš Glac zubauen. Beim Anblick der zerstörten Wände glaubt man schwer, dass man hier seinerzeit wohnte, selbst am angenehmsten auf der Burg, weil diese Stube als einzige beheizt wurde.

In die Kapelle und in das Turmpalais

Beide Räume sind interessant für einen unregelmäßigen Grundriss, der sich der Steinsohle fügen musste. Schon in der Großen Siedlung ist interessant zu beobachten, wie der Felsen die Mauer bei dem Fußboden durchsticht, damit er erst in der Hälfte der Höhe verschwunden hat. Etwas wie die rechten Winkel existiert in Støekov nicht. Deshalb ist es beachtungswert, dass die Burg hier schon länger als 600 Jahre steht.

In der Burgkapelle hat ein Altar gestanden, der ganz atypisch südwärts gedreht ist. In den meisten Kirchenbauten die Altäre zielen ostwärts ab. Das Turmpalais bietet den Besuchern zwei Ausstellungen. Ebenerdig erfahrt ihr etwas über die Geschichte von Støekov. An den Wänden sind die Wappen der Geschlechter gemalt, die wann die Burg bessesen haben. In der Mitte der Stube ist ein Modell der Burge, das sie die Burg so angleicht, wie sie nach dem Jahr 1499 ausgesehen hat. Also in der Zeit, wann er durch die dritte Phase der Aufbauarbeit ist. Das obere Stockwerk ist der Romantismusexposition gespendet. Das interessanteste ist ein zerlöchertes Bild von Støekov. Seine Geschichte ist jedoch nicht so romantisch, zu ihm knüpft sich keine Sage und keine geheimnisvolle Geschichte. Dieses Bild anfangs des 19.Jahrhunderts hat als eine Zielscheibe gedient. Wenn die Kunstbilder in dem Turmpalais euch mitgerissen haben und wenn eine nicht so grosse Menge von ihnen euch verdrießt, verzweifelt ihr nicht. Auf der Burg Støekov sind für euch auch die Saisonausstellungen (am meisten) der Regionalkünstler vorbereitet. In die Galerie geht man aus der Burghof ein.

Ein geheimnisvolles Treppenhaus und eine zerfallene Zitadelle

Die Plätze, die wir bis nun bewandern, machen ziemlich richtige Vorstellung davon, wie es hier in der Vergangenheit ausgesehen hat. Wenn zu Støekov keine historische Ruinen gehört haben, würde die Burg schwer die Phantasie so vieler Künstler anstacheln. Es gibt hier ein paar verfallene Plätze, die zur Träumerei spornen, wie konnte man seinerzeits sein.Vor dem Turmpalais beachtet ihr die treppenförmige Zimmerung, .Wohin und wann hat dieses Treppenhaus geführt, ist heute ein Rätsel. Es wurde vermutet, dass es geschwungen war und hat in den Eckturm gestiegen, der einmal nach der Jahr 1319 entstanden hat und danach wurde von Hanuš Glac auf ein Wohnpalais umgebaut.

Die Fragmente der vorgeschobenen Befestigung – die Zitadelle – liegt auf einem Felsen und sind von der Burg durch die tiefe Kluft abgesondert. Früher hat hier eine Aufziehbrücke fungiert, nach der heute nur Vertiefungen in den Wänden. Obgleich es nur ein paar Steine aus dem Objekt gehandelt hat, kann man bemerken, dass es in der Richtung zu Støekov offen, damit ein Feind die Zitadelle – in dem Fall der Einnahme – als keine eigene Festung nutzen konnte.

Traurige Sage über den Turm

In dem Støekovturm tritt man durch den Eingang ein, der in der Hälfte des 19. Jahrhunderts eingebrochen wurde. Ursprünglich war die Tür in dem ersten Stock und ist man zu ihr die Leiter hinaufgestiegen. Damit ihr euch eine Aussicht weit und breit leisten konntet, müsst ihr neunundvierzig Treppen abtreppen. Die Belohnung für euch wird auch ein Besuch der Kleinkammer des Türstehers.

In dem Unterteil des Turmes war ein Hungerturm. Laut der Sage war hier ein armer Bereiter verhaftet und verhungert, weil er die Tochter des Burgherren liebte. Ein Problem war darin, dass sie hat seine Liebe erwiderte. Die Geschichte hat nicht glücklich beendet. Die junge Frau hat Abschied von ihrem Leben durch den Sprung aus dem Felsen genommen. Angeblich wehklagt ihr Geist bis heute bei den Regennächten.

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