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Wissen Sie…

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Legenden und Sagen

Über unglückliche Liebe

Ein schwarzer Basaltfelsen, dessen Gipfel die Burg Støekov schmückt, fällt in die Elbe aus der Höhe 100 Meter. Im Frühling ist ein abschüssiges Gehänge mit den Kolonien der Blumen des Steinkrautes besät. Laut der Sage wächst die Blume allerseits, wo die fahlen Haare der schönen Tochter von dem Burgherren festgehalten haben. Die junge Frau hat Abschied von ihrem Leben durch den Sprung aus dem Felsen genommen. Ein Körper hat man niemals in den tiefen Flussgründen gefunden. Es geht die Rede, dass die Zwerge ihn hinein in den Felsen abgeholt haben.

Ein trauriges Schicksal des Mädchens war seit der Zeit vorherbestimmt, wann es den ersten Kuß dem Stallmeister gegeben hat. Der Junge war hübsch, klug und geschickt, aber für den Schwiegervater zu arm. Der Burgherr hat für seine Tochter einen anderen Verehrer ersehen. Es sollte ein grausamer Ritter Kuba aus Støekov sein. Apropos, es geht um eine historisch belegte Person. Der unglückliche Stallmeister wurde zur Strafe in dem Burgtor gelassen und zu Tode verhungert.

Nach dem durch die Liebe abgehärmten Mädchen sind zum Andenken nur die zarten Blumen geblieben. Sie hat lieber Abschied von ihrem Leben durch den tiefen Sprung nahm, als dass sie ihren Gemütern untreu wäre. Ein Steinkraut blüht nicht länger als drei Wochen in einem Jahr. Es ist angeblich deshalb, damit es jedem Pilger, der zur Burg komme, in Gedächtnis ruft, wie kurz die unglückliche Liebe der Burgfrau und des armen Stallmeisters war.

Über die Gespenster in Støekov

Wenn ihr Støekov bei den Regennächten besucht, hört ihr vielleicht zwischen den baufälligen Wänden ein herzbrechendes Klagegeschrei. Das schmachtet keine Windsbraut, sondern der Geist der Tochter des Burgherren. Eine zarte jungfräuliche Figur kriecht angeblich auf dem tiefen Fels, damit sie ein Gaukebild ihres Liebs besuchen könnte, der in dem Burghungerturm aushaucht.

Ein historisch belegtes Gespenst ist auf der Burg Støekov im Jahre 1842 erschienen. Die Zeugen beschreiben das Geist als “eine mysteriöse weiße Person, die beim Vollmond in der Burg gebummelt hat“. Ein geheimnisvolles Gaukelbild war damals neunundzwanzigjähriger Komponist Richard Wagner, in einem Bettflaken vermummt. Er ist vielmals unferne Anhöhe “Vysoký Ostrý“ erstiegen, woher er Sonnenaufgang beobachtet hat. Zum Schluß hat ihn Muse geküßt und er hat ein Gedicht verfasst, das später eine Grundlage für ein Libretto der bekannten Oper “Tannhäuser“ geworden ist.

Über die Gründung der Burg Støekov

Die Burg Støekov hat eine lange und reiche Geschichte (voll von Gespenster), aber wo ist ihr Anfang können wir nur raten. Anhand der Legende, die von Mutter zu Tochter und von Vater zu Sohn übermittelt wird, ist die Burg in der Zeit entstanden, wann die raubgierigen Meissnerleute eine Umgebung bedroht haben. Damals hat der Fürst Hostivín einen großen Rat zusammengeruft und hat mit dem Wladika Støek eine Notwendigkeit des Baues der großartigen Burg gefeilscht hat.

Støek hat sich auf den Weg die Elbe enlang gemacht, damit er einen geeigneten Ort findet. Aber wenn er einen gewaltigen Basaltfelsen gesichtet hat, der aus der Wassefläche von Elbe in der Höhe 100 Meter emporragt, war er im Bilde,dass er am Ort ist. Er hat die Arbeiter beigezogen und alle zusammen haben an dem Felsengipfel die feste Steinburg gebaut, die sie nach ihrem Führer Støekov benennt haben. Ein majestätisches Gebäude hat ihre Rolle vollkommen erfüllt. Aus dem Turm wurde weit und breit gesehen. Wenn die braven Soldaten auf einen Kampf vorbereiten konnten, war der Sieg über die raubsüchtigen Banden für sie keine harte Nuss. In der Nacht haben sie eine Kette über die Elbe ausgespannt, damit sich keine Maus ohne ihr Wissen ins Reich gemogelt.

Über einen unglaublichen Sprung

Wladyka Støek konnte auf sein Werk stolz sein. Aber als ihm die Ranzeln auf der Stirn erschienen sind und als er schon graue Haare bekommen hat, hat er auch auf seine Zukunft gesonnen. Seine Frau hat keinen Sohn - einen Nachfolger geboren. Dagegen haben sie eine hübsche als eine Blume, gütige, nette und arbeitsame Tochter gehabt. Støek hat überlegt, wem könnte er seine Tochter und damit auch die ganze Burg anvertrauen. Damit er in der Menschenmenge der Bewerber den ergebensten und klügsten wählte, hat er eine Aufgabe ausgedacht – die Tochter gibt er dem Ritter, der unbemerkt ein Pferd aus dem Stall von Wladyka fortführt. Was hat er beim ersten Blick einfach gefunden hat, hat es sich erwiesen unmöglich zu sein. Støek hat ein leichtes Schlafen, die trainierten Pferde haben die Fremden abgewiesen aufhören und die Wachen sind bis zum morgen aufgeblieben. Mit der Zeit hat man auf die Misserfolge der Männer vergessen und Lidunka war traurig.

Eines Tages ist auf die Burg ein Sohn des Herren aus Ronov eingekehrt. Er ist nicht gekommen sich um die Hand des Mädchens anzuhalten, er hat nur Grüße von seinem Vater bestellt und ist weggekommen. Der Leser von Kopf hat sicher unterstellt, dass es ein Trick war. Der Junge hat sich hinter die Bollwerke verborgen und erst morgens, als die Wachen eingeschlafen sind, hat er sich in die Ställe eingeschlichen. Ein Pferd hat er durch den verwegen Blick gezähmt und hat es zum Tor ausgeführt. Indem hat ein Tier gewiehert und die ganze Burg war auf einen Ruck auf.

Der Ritter hat keinen Augeblick gezaudert. Er hat sich in den Sattel geschwungen, hat das Pferd angeregt und ist über die Støekovs Bollwerke gerade in die Elbe aufgeflattert. Lidunka hat zu weinen begonnen und Støek hat bedauert, dass er soch eine schwere Aufgabe gewählt , weil er den Jungen beim ersten Blick sympatisch gefunden hat.

Der Ritter hat keinen Augeblick gezaudert. Er hat sich in den Sattel geschwungen, hat das Pferd angeregt und ist über die Støekovs Bollwerke gerade in die Elbe aufgeflattert. Lidunka hat zu weinen begonnen und Støek hat bedauert, dass er soch eine schwere Aufgabe gewählt , weil er den Jungen beim ersten Blick sympatisch gefunden hat.

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